Verantwortung statt Datenhandel

Wie Corporate Digital Responsibility zum Erfolgsfaktor für Unternehmen wird

Veröffentlicht im Juli 2026

Digitalisierung ist längst mehr als nur ein Schlagwort – sie verändert unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und auch Kommunen grundlegend. In unserem Webcast trifft Martin Schmiedel, Vorstand der GFKD AG, auf Persönlichkeiten, die diesen Wandel aktiv gestalten. Es geht um Geschichten, um Erfahrungen und um die Frage, wie Digitalisierung dort funktioniert, wo Menschen im Mittelpunkt stehen.

In dieser Folge spricht Martin Schmiedel mit Korinna Tendler, Referentin im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, und Markus Schicker, CIO von Outbank, darüber, dass digitale Verantwortung keine zusätzliche Pflichtübung sein muss, sondern ein strategischer Vorteil für Unternehmen werden kann.

Diese Podcast-Folge macht deutlich, dass verantwortungsvoller Umgang mit Daten, digitale Souveränität und Verbraucherorientierung zunehmend zu wichtigen Erfolgsfaktoren werden. Am Beispiel der bayerischen Verantwortungswerkstatt und des Unternehmens Outbank wird gezeigt, wie selbst kleinere Unternehmen Corporate Digital Responsibility strukturiert und praxisnah umsetzen können

Worum es in der Folge geht 

  • Warum wird Corporate Digital Responsibility für Unternehmen immer wichtiger?
  • Wie können kleine und mittlere Unternehmen digitale Verantwortung mit überschaubarem Aufwand umsetzen?
  • Weshalb verzichtet Outbank bewusst auf den Handel mit Kundendaten?
  • Welche Rolle spielen Datenschutz, digitale Souveränität und Verbrauchervertrauen für den Unternehmenserfolg?
  • Was steckt hinter der bayerischen Verantwortungswerkstatt für KMU und wie funktioniert sie in der Praxis?
  • Kann digitale Verantwortung tatsächlich zu einem Wettbewerbsvorteil werden?

Die wichtigsten Erkenntnisse 

Digitale Verantwortung schafft Vertrauen
Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten zunehmend Transparenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Daten. Unternehmen, die diesen Anspruch ernst nehmen, stärken ihre Glaubwürdigkeit und fördern langfristige Kundenbeziehungen. Digitale Verantwortung steht dabei für Vertrauen, Verbraucherschutz und Zukunftsfähigkeit. 

Der Kunde bezahlt bei uns für das Produkt und nicht mit seinen Daten.

Markus Schicker

KMU brauchen praxisnahe Unterstützung
Viele kleine und mittlere Unternehmen erkennen die Bedeutung von CDR bereits an. Die Herausforderung besteht häufig darin, bestehende Aktivitäten zu bündeln und systematisch weiterzuentwickeln. Die Verantwortungswerkstatt wurde genau dafür entwickelt und bietet Hilfe zur Selbsthilfe.

Datenschutz kann ein Geschäftsmodell sein
Outbank zeigt, dass digitale Angebote nicht zwangsläufig auf der Verwertung von Nutzerdaten basieren müssen. Das Unternehmen verfolgt einen Ansatz, bei dem Kundinnen und Kunden für die Leistung bezahlen und gleichzeitig die volle Kontrolle über ihre Daten behalten.

Digitale Souveränität gewinnt an Bedeutung
Die Entscheidung über Infrastruktur, Hosting und Datenstandorte wird zunehmend zu einer strategischen Frage. Outbank hat im Rahmen seiner Weiterentwicklung bewusst auf europäische und deutsche Lösungen gesetzt, um Abhängigkeiten zu reduzieren und die Kontrolle über sensible Daten zu stärken.

Verantwortung wird zum Wettbewerbsvorteil
CDR ist nicht nur eine ethische Fragestellung. Unternehmen können dadurch ihre Positionierung schärfen, regulatorische Risiken reduzieren und das Vertrauen ihrer Kundinnen und Kunden stärken. Für Markus Schicker ist digitale Verantwortung deshalb klar auch ein Wettbewerbsfaktor.

Verantwortungsvolle Digitalisierung bringt Vorteile für Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie für die Wirtschaft.

Korinna Tendler

Einblicke in das Gespräch 

Besonders spannend ist der Blick auf die praktische Umsetzung. Im Pilotprojekt arbeiteten zwei mittelständische Unternehmen gemeinsam mit Expertinnen und Experten an einem strukturierten Vorgehensmodell. Das Ergebnis ist eine frei zugängliche Verantwortungswerkstatt mit sechs Schritten, die Unternehmen bei der Standortbestimmung und Entwicklung eigener Maßnahmen unterstützt.

Outbank nutzte diesen Prozess, um bestehende Stärken sichtbar zu machen und gleichzeitig neue Handlungsfelder zu identifizieren. Daraus entstanden konkrete Maßnahmen, unter anderem zur weiteren Stärkung digitaler Souveränität und zur Verlagerung von Infrastruktur nach Deutschland.

Das Gespräch zeigt außerdem, dass digitale Verantwortung kein Projekt für Großkonzerne ist. Gerade kleinere Unternehmen können mit überschaubarem Aufwand erste Schritte gehen und schrittweise eine nachhaltige Strategie entwickeln. Der wichtigste Rat beider Gäste lautet deshalb: anfangen, Erfahrungen sammeln und Verantwortung von Beginn an mitdenken.

Nutzen Sie die Gelegenheit, die eigene digitale Verantwortung kritisch zu hinterfragen. Prüfen Sie, wie Ihr Unternehmen heute mit Daten, Transparenz und digitaler Souveränität umgeht, und werfen Sie einen Blick auf die Verantwortungswerkstatt als praxisnahen Einstieg in das Thema.

Hinweis. Für die Erstellung dieses Beitrags wurden KI Tools eingesetzt.

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Zum Webcast

Folge #15: Verantwortung statt Datenhandel – Corporate Digital Responsibility

Martin Schmiedel im Gespräch mit Korinna Tendler (StMUV) & Markus Schicker (Outbank)